Was ist Georadar überhaupt?
Das Georadar – oder GPR (Ground Penetrating Radar) – ist eine technisch hochentwickelte Methode, um in den Boden hineinzuschauen, ohne ihn zu öffnen.
Stellen Sie sich vor, Sie könnten röntgenartig in den Baugrund schauen und sehen, was unter der Oberfläche verborgen liegt: Leitungen, Rohre, Schichten, Hohlräume, Störkörper – und potenziell sogar Kampfmittel. Für Bauherren, Ingenieurbüros und Städte wird Georadar zunehmend zum Standard. Warum? Weil es schnell, präzise und schonend ist. Und weil es Risiken sichtbar macht, bevor sie zu echten Problemen werden.
Wie funktioniert Georadar?
Ganz einfach erklärt:
- Ein Gerät sendet kurze elektromagnetische Impulse in den Boden.
- Diese Impulse werden je nach Material unterschiedlich reflektiert.
- Das Gerät empfängt die Signale wieder.
- Aus den Reflexionen entsteht ein Bild vom Untergrund.
Je nach Tiefe, Beschaffenheit und Bodenfeuchte lassen sich Strukturen bis zu mehreren Metern Tiefe sichtbar machen.
Der Vorteil:
Es muss nichts freigelegt, gebohrt oder beschädigt werden. Der Boden bleibt vollständig unberührt.
Was kann Georadar sichtbar machen?
- Leitungen (Strom, Gas, Wasser, Telekommunikation)
- Betonfundamente und alte Bausubstanzen
- Hohlräume und Störungen
- Leitungsführungen und Schachtbauwerke
- Anomalien, die auf Altlasten oder Kampfmittel hinweisen können
- Schichtgrenzen und geologische Besonderheiten
Gerade in gewachsenen Gebieten wie Leipzig und Umgebung ist das ein echtes Plus an Sicherheit.
Wann ist der Einsatz sinnvoll?
Das Georadar ist besonders empfehlenswert:
- vor Neubauprojekten
- bei Bestandsgebäuden
- vor Erdarbeiten und Tiefbau
- in sensiblen Bereichen wie Industrieanlagen
- wenn keine Pläne vorhanden sind
- wenn Verdachtsmomente bestehen
Kurz gesagt: Immer dann, wenn „blindes Graben“ ein Risiko wäre.
Welche Vorteile hat Georadar im Vergleich zu anderen Methoden?
Nicht-invasiv
Keine Bohrungen, keine Grabungen, keine Beschädigungen.
Schnell & effizient
Viele Flächen lassen sich in kurzer Zeit vollständig scannen.
Sehr präzise
Hohe Auflösung – je nach Gerät und Bodenbedingungen.
Perfekte Ergänzung zur Kampfmittelsondierung
Verdächtige Bereiche können früh identifiziert werden.
Ideal für enge Zeitpläne
Weniger Überraschungen = weniger Verzögerungen.
Flächensondierung mit Georadar-Mess-System
Das zum Kampfmitteldetektionseinsatz angedachte Bodenradarsystem DS 2000 der Firma Leica 250 MHz/ 750 MHz kann bei laufendem Verkehr eingesetzt werden. Ferromagnetische Beeinträchtigungen durch Anlagen wie zu, Beispiel Gasleitungen, Starkstromleitungen oder Bauschutt oder ähnlichen ferromagnetische „Störrnomente“ beeinträchtigen dieses aktive Meßsystem nicht. Das Messprinzip des Radars beruht auf der Ausbreitung elektromagnetischer Wellen in einem dielektrischen Medium wie zum Beispiel Luft, Boden und Vakuum. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit, das Refraktions- und Reflektionsverhalten der elektrischen Welle ist streng physikalisch von der Frequenz der Welle und den elektrischen Eigenschaften des Mediums abhängig. Je höher die verwendete Frequenz, desto höher ist das Auflösungsvermögen des Radars. Gleichzeitig verringert sich jedoch die Eindringtiefe bzw. die Reichweite entsprechend. Das Georadar wurde zur Prospektion von Lagerstätten entwickelt. Durch die Weiterentwicklung des Systems wurde der Einsatz in der Baugrunduntersuchung, Archäologie, Kriminologie oder auch in der Kampfmittelortung möglich.
Warum Triskelika auf Georadar setzt
Weil moderne Messtechnik die Grundlage für sichere Projekte ist.
Unser Georadar liefert:
- klare Daten
- saubere Dokumentation
- verlässliche Entscheidungsgrundlagen
Und weil wir seit 1993 wissen:
Je besser der Blick in den Boden, desto sicherer die Zukunft darüber.
Sie möchten wissen, ob Georadar für Ihr Grundstück sinnvoll ist?
Wir beraten Sie gern persönlich.
